Velence
   
Sein Vater András Romanek war der erste Lautenbauer in Ungarn. Tihamér war schon im Kindesalter vom Instrumentbau fasziniert. Wie die Muttersprache, so lernte er bei seinem Vater alle Kunstgriffe und Fachkenntnisse dieses Handwerks. Er war ihm Lehrer und Meister mit seinen reichen Erfahrungen im Instrumentenbau. Neben dieser Ausbildung erwarb er ein Lehrerdiplom als Logopäde.
 
 

Tihamér hatte schon von Anfang an mit seinen Instrumenten an Ausstellungen teilgenommen.
Mit seinen historischen Instrumenten hat er 1989 den 1. Platz belegt bei einer Ausstellung im Budapester Musikwissenschafts - Institut.
Auf die Einladung des Instrumentenbaumeisters Sáranszki Pál hat er in dessen Werkstatt seine Meisterprüfung für den Bau von Streich- und Zupfinstrumenten abgelegt.
Seine Arbeit wird von ungarischen und ausländischen Fachzeitschriften mit Interesse verfolgt. Das Ungarische Fernsehen und Rundfunk hat schon mehrere Sendungen mit ihm gemacht.
Beim Internationalen Treffen der Instrumentenbauer im August 2001 stellte er sein Lautenverke aus, die Neuherstellung eines bisher
vergessenen Instrumentes. 2002 wurde das Instrument von MHSZ auch in Cremona vorgeführt als ungarisches Unikum.
Über dieses Ereignis hat auch das Italienische Fernsehen berichtet.
Im Jahre 2003 konnte das Publikum das Lautenwerke im Pariser Louvre besichtigen. Danach wurde in Le Mans eine Lautenwerke -Konzertreihe organisiert, die von Fachleuten ( Sachverständigen ) und Besuchern der Region mit grösster Aufmerksamkeit verfolgt wurde.
Tihamér wird demnächst mit 2 Theorbenflügel fertig, mit denen er Johann Sebastian Bach und Johann Christoph Fleischer ein
Denkmal setzen wiILFür die Rekonstruktion des Lautenwerkes und für die Förderung von Gitarren mit Kasha - System gab ihm das MHSZ am 13.12. 2002 den Titel '" SILBERKRÄNZIGER MEISTER "
Tihamér ist ein aussergewöhnlicher Mensch und Instrumentenbauer. Wer weiss welch neues oder schon lang vergessenes Instrument
er zu Zeit ins Leben zu rufen gedenkt!